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Ein Christbaum für die neue Heimat Presseartikel

Fachschulkolloquium bleibt ein Magnet

Unter der Leitung von Alois Reber bilden sich mehr als 100 Teilnehmer beim 28. Zwieseler Fachschulkolloquium fort.

“Effektiver Schutz vor metallischen Fremdkörpern im Gemengestrom”, “Laserbearbeitung von Glas, Trennen und Fügen”, “Veredelungsstrategien für Feuerfestmaterial im Galsschmelzkontakt” ein Blick ins Aktuelles Vortragsprogramm 28. Zwieseler Fachschulkolloquiums zeigt, dass hier Experten angesprochen sind.
Und die lassen sich auch ansprechen von den Themen und den hochkarätigen Referenten, die von der Gesellschaft von Freunden der Glasfachschule Zwiesel dabei stets präsentiert werden: 108 Führungskräfte der Glasindustrie, Betriebs- und Abteilungsleiter, Glashüttentechniker und Leute aus der Zulieferbranche haben sich für das Kolloquium angemeldet, das am Montagmorgen im Prof.-Mauder-Saal der Glasfachschule eröffnet wurde.

Darunter waren viele Wiederholungstäter, wie Schulleiter Hans Wudy berichtete. Er begrüßte mehrere Teilnehmer, die schon über 20 Mal bei der Veranstaltung vertreten waren und einen besonders treuen Gast, der regelmäßig aus Slowenien anreist, um sich über aktuelle Themen zu informieren.

Begrüßt wurden Referenten und Zuhörer von Dr. Robert Hartel, dem Vorsitzenden der Freunde der Glasfachschule, und erstmals auch vom neuen Landrat Michael Adam. rz

Sie sind als Kammersieger aus dem Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks hervorgegangen: 31 niederbayerische junge Gesellen Foto: Süß präsentieren stolz ihre Urkunden. −

 Passau. Das Zeug zum Erfolg und zur handwerklichen Perfektion hat Franz Prebeck, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, gestern 71 jungen Gesellinnen und Gesellen, davon 31 aus Niederbayern, bescheinigt: Sie hatten sich, nach Ausbildung und Gesellenprüfung, auch noch am Leistungswettbewerb der Kammern beteiligt − und waren daraus als Beste hervorgegangen.
Der historische  Rathaussaal bot das passende Ambiente für die Ehrung der leistungswilligen Gesellen und stand zugleich als Symbol für die Leistungen des Handwerks, wie Bürgermeister Urban Mangold erklärte. “Ohne Handwerker würde das Land nicht funktionieren”, betonte er.
  Bewertet wurden Gesellenstücke und Arbeitsproben − wobei Prebeck in seiner Festrede unter anderem besonders ein in Buchform gefertigtes Medaillon von Goldschmiedin Christina Niederhofer aus Ortenburg sowie das Gesellenstück von Julian Dietrich, Gangkofen, hervorhob: Letzterer hatte den Regensburger Dom mit Vorplatz als Fliesenmosaik gearbeitet.
  Zusammen mit Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler überreichte Prebeck die Urkunden und Medaillen an die Kammersieger sowie Ehrenurkunden an die Ausbildungsbetriebe. Prebeck rief die Jugendlichen dazu auf, ihre Fertigkeiten auch an andere junge Menschen weiterzugeben. “Das Handwerk braucht Sie”, stellte er fest.

Enormen Zuspruch hat das Fachschulkolloquium auch in diesem Jahr wieder erfahren. 117 technische Führungskräfte aus der Glasindustrie sind nach Zwiesel gereist, um an einer der bedeutendsten Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Glas in ganz Deutschland teilzunehmen. „Der ungebrochene Zustrom ist schon erstaunlich − immerhin ist das bereits das 27. Kolloquium“, sagte Hans Wudy, der Leiter der Glasfachschule Zwiesel. Dies zeige aber, dass die Schule und der Förderverein die Problematik rund ums Thema Glas sehr genau kennen und immer wieder Referenten finden, die die aktuellen Probleme aufgreifen und sehr genau darauf eingehen. Im Vergleich zu wissenschaftlichen Seminaren ist das zweitägige Kolloquium in Zwiesel eher praxisorientiert. „Wir haben viele Teilnehmer, die immer wieder kommen“, betonte Schulleiter Wudy und dankte in diesem Zusammenhang der „Gesellschaft von Freunden der Glasfachschule Zwiesel Fachvorträge für technische Führungskräfte der Glasindustrie e.V.“, die die Themen zusammenstellt und die entsprechenden Referenten auswählt. Die Referenten geben ihr Wissen unentgeltlich an die Teilnehmer weiter, so dass der Erlös aus der Veranstaltung in die Kasse des Fördervereins fließt und damit wieder der Schule zugute kommt.

Dr. Robert Hartel begrüßte in seiner Funktion als Fördervereins-Vorsitzender die Teilnehmer im Prof. Mauder-Saal. Die unternehmerische Situation, so Dr. Hartel, sei abhängig von Weltereignissen, von der demographischen Entwicklung, von den Rohstoffpreisen und vielem mehr. „Zu diesen Gefahren von außen kommen aber auch Gefahren von innen, wie zum Beispiel Trägheit in der Organisation“, so Hartel. Den Teilnehmern dankte er für ihr Interesse an der Fortbildungsveranstaltung: „Sie tragen damit zur Stabilität in Ihrem Unternehmen und zur Sicherung der Arbeitsplätze bei.“ Schulleiter Hans Wudy gab einen kurzen Abriss, wo man Glas in der Industrie überall findet. „Wir begegnen Glas täglich in vielfältiger Form, ohne bewusst den Werkstoff Glas wahrzunehmen, ganz abgesehen von der ästhetischen Form des Glases“, meinte Wudy. Die Glasfachschule wolle sich zusammen mit der Industrie und dem Handwerk weiterentwickeln, sagte Wudy und wies auf die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Glasfachschule Zwiesel hin.

Organisiert wurde das Kolloquium auch heuer wieder von Michael Horina und die Moderation hat in bewährter Weise wieder Alois Reber übernommen. Die Glas-Experten haben sich wieder mit den unterschiedlichsten Themen befasst. „Iridium − das Metall des 21. Jahrhunderts?“, „Wie gesund sind Lebensmittelverpackungen?“, „Nutzung von Abwärme aus Glasöfen“ und „Glas in der Haushaltsgeschirrspülmaschine“ sind nur vier der insgesamt zwölf Themen.
Zum Rahmenprogramm des Kolloquiums gehörte traditionsgemäß gestern Abend die Mitgliederversammlung der „Gesellschaft von Freunden der Glasfachschule e.V.“ und ein sich anschließender Hüttenabend mit bayerischem Buffet in der Glashütte der Schule.

(von Claudia Winter)

−Fotos: Winter Fördervereins-Vorsitzender Dr. Robert Hartel begrüßte 117 Glas-Experten zur Fortbildung in Zwiesel.

Katja Roessl

Glas zwischen Heimat und Ferne
Spannendes Thema und spannende Werke beim Danner-Wettbewerb der Glasfachschule

Fantasie kann man nicht erzwingen. Man kann sie nur zulassen. Fantasie kann man nicht lernen. Man kann sie nur fördern. Für die Schüler der Glasfachschule ist der renommierte Danner-Wettbewerb jedes Jahr die Gelegenheit, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Und auch dieses Mal sind wieder fantastische Werke dabei herausgekommen.
Im Foyer der Schule eröffnete Schulleiter Hans Wudy am Freitagvormittag die Preisverleihung des Danner-Wettbewerbes 2011. Das spannende Thema in diesem Jahr lautete „in die Heimat – in die Ferne“. Dabei ging es um die Umsetzung des Mediums Sprache in Glas, und zwar anhand der beiden Gedichte „Hoamkumma“ von Harald Grill und „Kennst Du das Land“ von Johan Wolfgang von Goethe.
Das Thema sei sehr aktuell, stellte Hans Wudy fest, denn die meisten Schüler der Glasfachschule hätten ihre Heimat zumindest auf Zeit verlassen, um in Zwiesel ihre Ausbildung zu machen. Heimat bekomme eine ganz eigenständige und andere Bedeutung, manchmal auch Wichtigkeit, wenn man sie verlassen wolle oder müsse – ein Umstand, der leider auch viele junge Menschen der Region treffe. Heimat habe oft mit Kindheit, Fröhlichkeit und Geborgenheit zu tun und stehe nicht selten im harten Gegensatz zur Realität des Lebens in der Ferne.
Wie jedes Jahr war uns bei dem Wettbewerb wichtig, das Zusammenwirken von gestalterischem Ansatz, der daraus resultierenden handwerklichen Umsetzung und natürlich das Wie des Werkstoffeinsatzes zu bewerten“, betonte Wudy. Kennzeichnend für die Arbeiten des Danner-Wettbewerbes sei erneut die Breite der entstandenen Arbeiten, die unterschiedlichsten Ideen und Gedanken, die zu ungewöhnlichen und eigenständigen Objekten führten.
Der Dank des Schulleiters galt der Danner-Stiftung, die erneut 4500,— Euro für Material und Preisgelder zur Verfügung gestellt hatte. Wudy bedankte sich aber auch bei den Schülern für ihr Engagement, beim Lehrerkollegium für die fachliche Begleitung und bei der Jury für die konstruktive Arbeit.
Bei der Preisverleihung war zuerst die Schüler-Jury an der Reihe, Auszeichnungen an ihre Mitschüler zu vergeben. Und dann wurde es spannend. Fachlehrer Gunther Fruth hatte wieder eine Bilderschau vorbereitet. Die Fotos zeigten die Werke zuerst im Detail, dazu gab es eine Objekt-Beschreibung von Hans Wudy, so dass alle mitfieberten, ob sie ihr Werk erkennen.
Zwei erste Preise wurden verliehen, und zwar an Katarina Rul und Patrick Heinen. Zweite Preise gingen an Era Rastou, Verena Kauer und Daria Corny. Über dritte Preise freuten sich Katja Rössl und Leopold Mühlbacher. Belobigungen erhielten: Florence Manz, Michael Stangl, Markus Marschmann, Katharina Melcher, Laura Pape, Henriette Olbertz, Stefanie Waldhauser, Ulrike Busch, Eduard Ruane und Anke Steinhäuser.
Gelegenheit, die preisgekrönten Glasobjekte zu bestaunen, gibt es am kommenden Samstag, 09. April, beim Tag der offenen Tür an der Glasfachschule.

Christina Hackl, pnp

Die Preisträger des Danner-Wettbewerb der Glasfachschule Zwiesel

1.-preis-katharina-rul-4a.jpg 3.-preis-katja-roessl-1a.jpg 3.-preis-leopold-muehlbache.jpg 1.-preis-patrik-heinen-3a_1.jpg 2.-preis-era-rastou-1a.jpg 2.-preis-daria-corny-1a.jpg

Das gläserne Herz von Jens Gussek vor dem Glasmuseum in Frauenau steht im Rahmen des Kunstprojekts “Gläserne Gärten” als Sinnbild für die Glasbranche im Bayerischen Wald. Von deren Wettbewerbsfähigkeit überzeugt sind der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Toni Hinterdobler (kl. Bild v.r.), der Freyunger Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Alexander Muthmann, der Vorstandsvorsitzende der Zwiesel Kristallglas AG, Robert Hartel, Fotos: und der Leiter der Glasfachschule Zwiesel, Hans Wudy. − Christina Hackl/Kain München. Dass die Glasindustrie im Bayerischen Wald Zukunft hat, davon zeigten sich der Vorstandsvorsitzende der Zwiesel Kristallglas AG, Robert Hartel, der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler und frühere Freyunger Landrat Alexander Muthmann, der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Toni Hinterdobler, und der Leiter der Glasfachschule Zwiesel, Hans Wudy, überzeugt. “Wenn wir das Tempo und die Innovationskraft halten können, dann bleibt das Thema Glas auch im Bayerischen Wald wettbewerbsfähig”, sagte Hartel am Stand der Glasfachschule auf der Münchner Handwerksmesse.
Das besondere Pfund, mit dem die Region wuchern könne, seien Tradition und Kompetenz und die für die Glasverarbeitung notwendige Infrastruktur, die vom Design über die Messtechnik bis hin zum Anlagenbau reiche. Hartel: “Wir beschäftigen teilweise ganze Familien oder in der zweiten oder dritten Generation − das ist ein unglaubliches Know-how, das hier regional gebündelt ist.” Gleichzeitig merkten die Experten aber an, vor welchen Herausforderungen das Thema Glas im Bayerwald steht. Zwar sieht Hinterdobler die Talsohle durchschritten, dass das Thema Glas im Bayerwald also ganz aussterben könnte, befürchtet er nicht. Für die Glasregion im Allgemeinen und die Glasindustrie im Speziellen sei staatliche Förderung notwendig, “auch über das Jahr 2013, also dem Ablaufen der aktuellen Förderperiode, hinaus”.
Einig war man sich, dass die Hochschul-Ausgründungen im Bayerischen Wald, insbesondere die für Heißglas-Verarbeitung in Spiegelau, die notwendigen innovativen Impulse bringen, um das Thema Glas trotz der starken Konkurrenz aus Osteuropa, der Türkei und mittlerweile auch Indien und China im Bayerwald wettbewerbsfähig zu halten. Muthmann kritisierte allerdings, dass die Bayerwald-Kommunen bei der Einrichtung der Ausgründungen finanziell mithelfen würden, “anders als die bayerischen Großstädte, die brauchen das nicht. Da werden wir schlechter behandelt, da könnte die Staatsregierung ganz eindeutig mehr tun für unsere Region.”
310 Schüler hat die Glasfachschule Zwiesel, die laut Schulleiter Hans Wudy eine weltweit einmalige Einrichtung ist. Er glaubt, das Thema Bayerwald-Glas müsse sich mehr zu einer eigenständigen Marke entwickeln − um so eine eigenständige Nachfrage zu schaffen, die verhindert, dass man am Ende zwischen der überall möglichen Einzelteilfertigung und der in Deutschland kaum mehr wirtschaftlich zu betreibenden Massenfertigung zerrieben wird.

Pressemitteilung

Zwieseler Fachschulabsolventen bundesweit an der Spitze

Beim bundesweiten Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2010 waren die Absolventen der Glasfachschule Zwiesel überproportional erfolgreich und stellten drei Bundessiegerinnen, die sich zuvor bereits als bayerische Landessiegerinnen hervorgetan hatten.
Selina Wurzer konnte mit ihrer Arbeit aus der Glasmalerei neben dem 1. Bundessieg auch den 3. Preis im Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ entgegennehmen.
Helene Ackermann wurde für ihre Abschlussarbeit aus der Glasbläserei ebenfalls mit dem 1. Bundessieg ausgezeichnet.
Madeleine Krüger stand als Glasveredlerin auch zweimal auf dem Siegerpodest. Sie erreichte den 1. Bundessieg und den 2. Platz in der Kategorie „Die gute Form – Handwerker gestalten“. Diese Sonderauszeichnung verdeutlicht den kreativen und gestalterischen Wert im Handwerk bereits in der Ausbildung.
Zur Preisverleihung im Dezember 2010 lud der Zentralverband des Deutschen Handwerks nicht nur die Preisträger und eine große Schar von Ehrengästen sondern auch Eltern und Ausbilder in die Stadthalle der Kulturstadt Bayreuth ein. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hielt die Festansprache und überreichte zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth, Dr. Michael Hohl, dem Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, und dem Präsidenten der Handwerkskammer Oberfranken, Thomas Zimmer, die begehrten Preise.
Aus 898 Landessiegern in 128 Berufen konnten 115 Absolventen der beruflichen Bildung als 1. Bundessieger ausgezeichnet werden. Bei einer kleinen Stärkung konnten sich die Besucher von der Qualität der ausgestellten Arbeiten überzeugen.
Schulleiter Hans Wudy und das gesamte Kollegium gratulieren ganz herzlich zu den Erfolgen. Auch für die betreuenden Fachlehrer Gunther Fruth, Regine Steib und Robert Wölfl sind die Auszeichnungen ein Erfolgserlebnis und eine Bestätigung für ihre engagierte Arbeit.

Bildunterschriften:
Helena Ackermann am Brenner
Schliffarbeiten von Madeleine Krüger
Selina Wurzer mit ihrer Abschlussarbeit

Helene Ackermann Madeleine Krüger Selina Wurzer

Glasfachschule Zwiesel auf der Glasstec
Mit der Messe Glasstec war Düsseldorf vom 28. September bis zum 01. Oktober 2010 wieder internationale Drehscheibe für die Glas- und Zulieferindustrie. Im Mittelpunkt standen Produktionsanlagen zur Herstellung und Veredelung von Glas. Vier Tage kamen Glasspezialisten aus aller Welt nach Düsseldorf, um sich über die neuesten technischen Entwicklungen zu informieren und diese auch zu ordern.
Mittendrin: Die Glasfachschule Zwiesel mit einem 100 qm großen Messestand. Neben interessanten Arbeiten aus den verschiedenen Bereichen der Schule demonstrierten Schüler, Meister und Lehrer die praktische Arbeit mit Glas. Die Arbeit am Glasofen, vor dem Brenner, die Malerei und Schleiferei faszinierten die Besucher. Gezeigt wurde auch, dass der PC im Handwerk heute ein selbstverständliches Werkzeug darstellt.

Für Schulleiter Hans Wudy ist diese Messe wichtig: „Nicht nur Menschen brauchen das Glas, sondern das Glas braucht auch Menschen. Menschen mit ihrem Wissen und Können, mit ihrem Engagement, ihrer Sensibilität und Kreativität. Mitarbeiter, die nicht nur Maschinen entwickeln und steuern können, sondern auch das notwendige Werkstoffwissen und vor allem die Erfahrung für das Glas mitbringen.“ Bestätigung für diese Aussage kam übrigens auch von vielen Firmenvertretern, die in den nächsten Jahren junge Fachkräfte in ihren Unternehmen brauchen.
Wudy bekam auf dem ständig von vielen Besuchern umlagerten Messestand viel Zustimmung für die Arbeit seines Teams in den vergangenen Jahren. „Viele Gespräche auf Augenhöhe mit den Betrieben“, so der Schulleiter, „zeigten uns, dass unsere Arbeit wichtig und notwendig ist.“ Auch die umfangreiche Modernisierung der Schule sei durchwegs positiv gesehen worden.

Fachlehrer G. Fruth lud in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift „Glashaus“ 25 Grundschüler aus Düsseldorf zu einem Workshop ein und erfuhr große Begeisterung der Zehjährigen für seinen „Pakt für Kreativität“. Darüber hinaus konnte er sich über die neuesten Entwicklungen in der Glasveredelung informieren.
Dipl.-Ing. Michael Horina hatte in den zwei Tagen seines Aufenthalts die Aufgabe, nationale und internationale Kontakte zu den Unternehmen und Hochschulen zu knüpfen und zu vertiefen.
Auch für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler war die Messe eine wichtige Erfahrung, die die schulische Ausbildung bereichert.
Eine Reihe von Sponsoren ermöglichte die Präsentation auf der Messe. Ein Auftritt der Schule, der nicht zuletzt auch die Glasregion und die Glasstadt Zwiesel repräsentiert.